New Super Lucky’s Tale ist ein verspieltes 3D-Jump-and-Run, das mit dem niedlichen Fuchsjungen Lucky, einer kunterbunten Welten-Hüpftour und einer ordentlichen Portion Nostalgie gezielt Fans klassischer Platformer vergangener Konsolengenerationen anspricht. Auf der PlayStation 5 erhält der Titel eine spürbare Frischzellenkur: native 4K-Auflösung, bis zu 120 FPS und clevere Features des DualSense-Controllers sorgen dafür, dass sich Lucky deutlich flüssiger anfühlt als noch auf der PlayStation 4. Wir haben die PS5 Version für euch getestet und verraten euch, ob sich ein Kauf lohnt.
New Super Lucky’s Tale fühlt sich an wie ein Nostalgie-Trip der Oldschool Plattformer. Ihr springt als rot-weißer Fuchs durch lebendige Open-World-Hubs, kämpft euch durch klassische 2D-Seitenläufer-Level, löst kleine Rätsel, spielt Minispiele und sammelt nebenbei eine Menge Sammelgegenstände. Die Geschichte ist dabei bewusst simpel: Lucky jagt der schrägen Katzenfamilie Kitty Litter hinterher, um die verlorenen Seiten des „Book of Ages“ zurückzuholen. Das ist charmant, aber eher ein „Kinderfernsehen zum Mitmachen“ als ein emotionaler Gänsehaut-Trip.

Wer Klassiker wie Super Mario 64 oder Spyro the Dragon liebt, wird sich hier sofort zu Hause fühlen. Die Level sind bunt, temporeich und angenehm kompakt und perfekt für kurze Sessions ohne Leerlauf. Die PS5-Version nutzt dabei die Hardware sinnvoll! Eine gestochen scharfe 4K-Darstellung, saubere Kanten und butterweiche 120 FPS lassen die ohnehin stilisierte Optik nicht neu erfinden, aber deutlich hochwertiger wirken. Das Ergebnis: weniger Frust, mehr Flow.

Lucky spielt sich angenehm und direkt. Sprünge, Tail-Whips, Drehattacken und der ikonische Buddel-Move gelingen mühelos. Gerade letzterer profitiert spürbar vom DualSense-Feedback: Kleine Vibrationen und Widerstände geben dem Spiel mehr Gefühl.
Die Steuerung wirkt präziser als in der PS4 Version. Kamera-Probleme treten seltener auf. Die Kombination aus hoher Framerate und knackiger Eingabe sorgt außerdem dafür, dass selbst feinere Plattform-Passagen sauber funktionieren. Nice-to-know: Besitzer der PS4-Version können für 4,99€ upgraden. Zwar gibt es keine neuen Inhalte, aber Performance, Optik und Haptik machen den Unterschied deutlich spürbar.

New Super Lucky’s Tale will kein Hardcore-Plattformer sein und genau das ist seine Stärke. Während Spiele wie Celeste oder Hollow Knight auf Präzision und Herausforderung setzen, liefert Lucky entspannten, farbenfrohen Hüpfsport für zwischendurch. Die Mischung aus 3D-Erkundung, 2D-Abschnitten, Sammel-Gameplay und kleinen Extras wie Outfits hält die Motivation konstant hoch. Mit einer Spielzeit von rund 8–10 Stunden bleibt das Abenteuer angenehm kompakt, ohne sich unnötig zu strecken.
Allerdings gibt es auch in der PS5-Version noch kleinere Probleme. So sind die Kugel-Level, in denen wir Lucky mithilfe des Bewegungssensors des DualSense bewegen, etwas nervig, denn hierbei wackelt der Bildschirm stark, was frustrierend sein kann. Die einzige Lösung, um dies zu vermeiden, ist, die Bewegungssteuerung in den Optionen auszuschalten.

Fazit
Wer ein unkompliziertes, charmantes 3D-Jump-and-Run-Spiel sucht und dabei mehr Wert auf Spielspaß als auf knallharte Herausforderungen legt, ist hier genau richtig. New Super Lucky’s Tale setzt nicht auf Tiefe oder Innovation, sondern auf Zugänglichkeit, Tempo und gute Laune – und genau das funktioniert fast erstaunlich gut.
Auf der PlayStation 5 präsentiert sich das Spiel von seiner besten Seite. Es läuft flüssig und sauber und ist dank des DualSense-Controllers auch spürbar greifbarer. Die technischen Verbesserungen holen das Maximum aus dem Titel heraus, wenngleich neue Inhalte fehlen.
Unterm Strich bleibt ein rundum sympathischer Feel-Good-Plattformer, der zwar keine Genre-Grenzen verschiebt, dafür aber mit der genau richtigen Mischung aus Nostalgie, Komfort und moderner Technik punktet. Ideal für entspannte Sessions und ein kleines Stück gute Laune zwischendurch.











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