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Metaphor: ReFantazio – im Test (PS5)

Mit Metaphor: ReFantazio bringt das renommierte Entwicklerstudio Atlus, bekannt durch die gefeierte Persona-Reihe, endlich ein neues Fantasy-JRPG auf den Markt, das durch seinen einzigartigen Namen aus der Masse heraussticht. Dabei will der neue Titel diesmal kein typisches Persona Spiel sein, sondern überzeugt viel mehr durch sein Fantasy Setting, welches uns in eine wunderschöne traumhafte Fantasy Welt entführt. Wir haben das neue JRPG aus dem Hause Atlus für euch getestet und verraten euch ohne Spoiler, was euch in Metaphor: ReFantazio erwartet.

In Metaphor: ReFantazio schlüpfen wir in die Rolle eines namenlosen Helden, der dem geheimnisvollen Clan der Elda angehört. Die Elda sind in dieser Fantasy-Welt geächtet, und machen uns somit zu richtigen Außenseitern. Trotz dieser Stigmatisierung verfolgen wir jedoch ein viel größeres Ziel, denn gemeinsam mit unserer treuen Begleiterin und der treuen Fee Gallica  begeben wir uns auf eine gefährliche Reise, um einen alten Freund zu retten: den König, auf dem ein mächtiger Fluch lastet. Durch diesen Fluch sind wir der Politik und den Machtkämpfen im Königreich hilflos ausgeliefert. Ohne die Rückkehr des Königs droht das Reich in die Hände des schurkischen Generals Louis zu fallen, der bereits die Macht des Königs an sich reißen will. Also machen wir uns auf den Weg, das Geheimnis des Fluchs zu lüften und den Prinzen zu befreien, bevor das Königreich endgültig im Chaos versinkt.

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Eine fesselnde Geschichte, die einen von Anfang an packt

Metaphor: ReFantazio ist ein echtes Highlight in Sachen Storytelling. Mit einer beeindruckenden Spielzeit von ca. 90 Stunden bietet das Spiel nicht nur actiongeladenes Gameplay, sondern auch eine tiefgründige und vielschichtige Geschichte, die uns meisterhaft in ihren Bann zieht. Hier entfaltet das Spiel sein volles Potenzial, denn die Handlung wird in einem ansprechenden Visual Novel-Stil erzählt, der es den zahlreichen Nebencharakteren ermöglicht, sich in ihrer ganzen Tiefe zu entwickeln. Dabei hat man nie das Gefühl, dass die Charakterentwicklung zu kurz kommt – im Gegenteil, man erfährt spannende Hintergrundgeschichten, die die Welt noch lebendiger machen. Besonders beeindruckend ist das Storytelling in den aufwendig gestalteten Zwischensequenzen, die mit viel Liebe zum Detail inszeniert wurden, so dass im Gesamtpaket jede Wendung zu einem intensiven Erlebnis wird, das uns noch tiefer in die faszinierende Welt von Metaphor: ReFantazio eintauchen lässt. Das Spiel punktet auf ganzer Linie und lässt keine Gelegenheit aus, seine erzählerische Stärke unter Beweis zu stellen.

Ein abwechslungsreiches Kampfsystem

Ein weiteres Highlight in Metaphor: ReFantazio dürfte auch das gelungene Kampfsystem sein, das durch seine rundenbasierten Kämpfe überzeugt. Hier sieht das Spiel in den taktischen Kämpfen nicht nur verdammt stylisch aus, sondern überzeugt auch durch seine actiongeladenen Kampfeffekte. Die rundenbasierten Kämpfe funktionieren sehr gut und machen verdammt viel Spaß, allerdings gibt es auch eine große Abwechslung, denn in den Dungeons erwarten uns auch Echtzeitkämpfe, was dem Spiel einen frischen Wind gibt, damit das Ganze auch vielfältig bleibt und nicht rudimentär wird. Außerdem müssen wir nicht ständig gegen „Trash-Mobs“ kämpfen, denn wenn wir unsere Archetypen entsprechend aufgelevelt haben, sterben diese von alleine. Das sorgt immer für den richtigen Flow, so dass der Spaß konstant erhalten bleibt.

Ein künstlerisches Meisterwerk

Metaphor: ReFantazio ist ein wahres Meisterwerk seiner selbst, denn künstlerisch überzeugt das Spiel durch sein einzigartiges Steam-Punk-Design, das stimmungsvoll in die wunderschöne Fantasy-Welt eingebettet wurde. Metaphor: ReFantazio ist vom Design her eines der originellsten Spiele dieses Jahres, das auch optisch voll überzeugen kann. Alles wirkt stimmig, alles harmoniert perfekt. Jedes Detail passt perfekt in die Welt. Alleine die Menüs passen perfekt zum Vibe des Spiels und machen optisch viel Spaß sich durchzuklicken, Metaphor: ReFantazio überzeugt hier auf ganzer Linie, so dass wir wirklich viel Spaß beim Erkunden der Welt hatten, auch wenn wir manchmal organisatorisch aufgrund der Zeit (im Spiel) nicht alles geschafft haben. Dynamisch macht es aufjedenfall was her.

Fazit

Mit Metaphor: ReFantazio erscheint eines der besten Fantasy-JRPGs dieses Jahres und überzeugt mit einer stimmungsvollen Geschichte, die uns in ihren Bann gezogen hat. Metaphor: ReFantazio ist ein künstlerisches Meisterwerk, das durch sein originelles Gamedesign auf ganzer Linie überzeugt. Mit einer Spielzeit von knapp 90 Stunden ist es zudem sehr umfangreich und kann sich sehen lassen. Metaphor: ReFantazio ist ein Muss für JRPG-Fans und obendrein das wahrscheinlich stylischste Spiel des Jahres. Wir können das Spiel sowohl Persona-Fans als auch JRPG-Neulingen empfehlen. Spaß wird hier definitiv groß geschrieben.

Metaphor: ReFantazio erscheint am 11. Oktober 2024 für Xbox Series X|S, Windows, PlayStation 5, PlayStation 4 und Steam. Den aktuellen Trailer gibt es hier:

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Hey, ich bin Pascal - 27 Jahre alt und Gründer von Hinsusta. Ich bin für alle Bereiche auf der Webseite zuständig. Mein Schwerpunkt liegt allerdings auf Reviews und News rund um das Thema Current-Gen.