Advertisements

Borderlands 4 – Die Finale Preview

Mit Borderlands 4 erscheint die direkte Fortsetzung des chaotischen Loot-Shooter-Hits, der die Spieler erneut mit seinem unverwechselbaren Humor und actiongeladenen Gameplay in den Bann ziehen möchte. Gearbox Software und Publisher 2K setzen dabei nicht nur auf ein spürbar überarbeitetes Gameplay, sondern überraschen auch mit einer deutlich ernsteren und emotionaleren Story, die das Borderlands-Universum um spannende Facetten erweitert. Im Rahmen eines exklusiven Preview-Events auf der Gamescom konnten wir erstmals selbst Hand anlegen und einen detaillierten Blick auf das wohl meist erwartete Koop-Erlebnis des Jahres werfen. Wir verraten euch, welche Highlights und Neuerungen euch in Borderlands 4 erwarten und warum es das Potenzial hat, der bisher beste Teil der Reihe zu werden.

Vorweg: In dieser Vorschau konzentrieren wir uns bewusst nicht auf die Story. Da Borderlands 4 bereits am 12. September 2025 erscheint, wollen wir möglichst alle Spoiler vermeiden. Stattdessen geben wir euch einen tieferen Einblick in die Spielwelt. Genauer gesagt in den mysteriösen Planeten Kairos, der das Herzstück unserer Hands-on-Session bildete. Für meinen ersten Ausflug habe ich mich für Harlowe the Gravitar entschieden, eine der neuen spielbaren Figuren, deren Fähigkeiten nicht nur frischen Wind ins Gameplay bringen, sondern auch taktisch spannende Möglichkeiten eröffnen.

Willkommen auf Kairos

Es ist mittlerweile fast genau sechs Jahre her, dass Borderlands 3 erschien. Umso größer ist die Freude für Fans der Reihe, endlich mit Borderlands 4 in ein neues Kapitel einzutauchen. Viele offene Fragen aus den Vorgängern warten noch immer auf eine Antwort und die Hoffnung ist groß, dass Gearbox im vierten Teil einige davon endlich auflöst. Spannend ist dabei, dass Borderlands 4 nicht auf die bekannten Helden setzt, sondern mit komplett neuen Charakteren an den Start geht. Welche altbekannten Figuren aus der legendären Saga dennoch zurückkehren, bleibt bislang offen. Dafür ist der Auftakt umso beeindruckender. Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 5, und dieser technische Sprung macht sich im Gameplay und in der Präsentation deutlich bemerkbar. Der Planet Kairos sieht schlicht fantastisch aus und das trotz, oder vielleicht gerade wegen, des ikonischen Cel-Shading-Looks, der die Reihe seit jeher unverwechselbar macht.

Neu ist dabei vor allem die Herangehensweise an Quests. Borderlands war nie dafür bekannt, sich an klassische Gaming-Standards zu halten, und auch im vierten Teil wird dieser Ansatz weitergeführt. Statt starrer Vorgaben können wir Quests nun so angehen, wie es uns am meisten Spaß macht. Ob dieses System im fertigen Spiel wirklich funktioniert, bleibt allerdings abzuwarten, denn in der Preview konnten wir nur einen kleinen Einblick gewinnen und noch keine Quests frei wählen.

Ein deutlicher Fortschritt zeigt sich jedoch in der Welt von Borderlands 4. Diese ist dieses Mal komplett offen und kommt ohne störende Ladezeiten aus. Das erste Gebiet, das den vielversprechenden Namen „The Howl“ trägt, wirkt bereits jetzt sehr atmosphärisch. In der ersten Stadt stoßen wir auf die bekannten Kopfgelder und Nebenmissionen, die Fans der Reihe sofort vertraut vorkommen dürften. Neu ist allerdings ein spannendes Detail. Schon vor dem Annehmen einer Mission sehen wir, welcher Loot uns nach Abschluss erwartet. Ein Feature, das nicht nur Transparenz schafft, sondern auch zusätzliche Motivation bietet.

Je nach Schwierigkeitsgrad der Mission fällt auch der Loot entsprechend besser aus. Und da Borderlands 4 ein klassischer Looter-Shooter ist, spielt die stetige Verbesserung unserer Ausrüstung eine zentrale Rolle. Nur wer sich konsequent hochrüstet, kann im Kampf maximalen Schaden austeilen und den immer härteren Gegnern die Stirn bieten. Wie gewohnt greift das Spiel dabei auch auf seine RPG-Mechaniken zurück. Herzstück ist der umfangreiche Skill-Tree, der uns die Möglichkeit gibt, verschiedene Spezialfähigkeiten freizuschalten und so unseren Spielstil individuell anzupassen. Um neue Skills zu erlernen, müssen wir zunächst leveln und unsere verdienten Punkte strategisch verteilen. Der Talentbaum macht bereits jetzt einen sehr strukturierten und gut verständlichen Eindruck.

Besonders auffällig ist die komplett überarbeitete Benutzeroberfläche (UI), die im Vergleich zu früher deutlich aufgeräumter wirkt und dadurch spürbar mehr Übersicht bietet. Wir können außerdem unsere Charaktere jederzeit neu skillen, sollten wir einen anderen Spielstil ausprobieren wollen. Ganz kostenlos ist das jedoch nicht. Das Umskillen erfordert Ingame-Währung, die wir wie gewohnt durch Missionen, Beute oder Kopfgelder verdienen.

Borderlands 4 und sein Spielrhythmus

Im Bereich Story und Pacing setzt Borderlands 4 auf ein deutlich schnelleres Tempo als die Vorgänger. Das Gameplay wirkt insgesamt flotter und dynamischer, ohne dabei durch unnötige Leerlaufmomente ausgebremst zu werden. Relativ früh erhalten wir zudem Zugang zu einem Fahrzeug, mit dem sich die Welt von Kairos noch besser erkunden lässt.

Am meisten Spaß macht das Ganze jedoch im Koop-Modus. Zwar kommen auch Solo-Spieler auf ihre Kosten und können die Kampagne problemlos allein erleben, doch Borderlands 4 entfaltet seine wahre Stärke erst, wenn man sich mit Freunden zusammenschließt. In meiner Hands-on-Session habe ich zwar solo gespielt und ebenfalls viel Freude gehabt, doch ehrlich gesagt fühlt es sich fast wie eine Pflicht an, seine Freunde mit auf dieses neue, chaotische Abenteuer zu nehmen.

Looten und Schießen

Natürlich bleibt das Kernelement von Borderlands das altbekannte Looten und Schießen. Doch im vierten Teil hat Gearbox das Gunplay spürbar überarbeitet und mit vielen neuen, agilen Möglichkeiten erweitert. Zum ersten Mal können wir ausweichen, hohe Sprünge ausführen und sogar einen Greifhaken einsetzen, um uns taktisch neu zu positionieren oder Gegner spektakulär auszuschalten.

Auch die Waffen selbst fühlen sich nun noch direkter und wuchtiger an – wobei das Gunplay schon immer eine der größten Stärken der Reihe war. Eine wichtige Neuerung betrifft den Loot: Legendarys und seltener lila Loot sind dieses Mal deutlich knapper verteilt, damit sie ihren Wert nicht verlieren und sich das Farmen wieder lohnender anfühlt.

Während wir im klassischen Run-and-Gun-Stil die Gegnermassen dezimieren, gibt es nun auch endlich die Möglichkeit, uns im Gefecht aktiv zu heilen. Das macht das Gunplay schlichtweg hervorragend. Ich persönlich kann es kaum erwarten, wieder stundenlang meine Lieblingswaffen zu farmen. Und das könnte diesmal noch länger dauern als je zuvor, denn statt „nur“ Millionen von Waffenvarianten gibt es in Borderlands 4 tatsächlich Billionen!

Actionreiche Beschäftigung garantiert

An Aktivitäten mangelt es in Borderlands 4 definitiv nicht. Neu ist, dass uns die Karte diesmal deutlich mehr Hilfestellungen bietet. Sobald wir uns in der Nähe befinden, werden Points of Interest angezeigt. So erkennen wir auf einen Blick noch nicht erkundete Gebiete, die Anzahl unserer verbleibenden Collectibles sowie die wichtigsten Händler, Orte und Schnellreisepunkte.

Darüber hinaus können wir nun eigene Markierungen setzen, die sich direkt im Kompass anzeigen lassen. Ideal, um immer zu wissen, wohin wir als Nächstes wollen. Die Karte selbst wirkt dabei sehr groß, übersichtlich und gut aufgeräumt, ohne dass man den Überblick verliert. Was genau uns in diesen Gebieten alles erwartet, verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Schließlich will ich mir ja noch Content für die finale Review aufheben.

Fazit

Borderlands 4 könnte tatsächlich der beste Serienabkömmling werden und der erste Blick aus der Preview hat mich ordentlich aus den Socken gehauen. Ich bin optimistisch, aber bevor wir in ekstatisches Fan-Geschrei ausbrechen, müssen wir natürlich auf die Vollversion warten. Für ein endgültiges Fazit ist es (wie immer bei Previews) einfach noch zu früh. Ob die Story mit Borderlands 2 mithalten kann oder der Humor wieder so herrlich schräg ist wie bei den Vorgängern, kann ich aktuell noch nicht sagen. Eins ist aber sicher. Auf die finale Review müsst ihr nicht mehr allzu lange warten. Fakt ist: Borderlands 4 macht schon jetzt einen richtig guten Eindruck. Wie gut die Nebenmissionen werden oder ob wir wieder Missionen mit legendärem Meme-Potenzial erleben, bleibt abzuwarten. Und ja – wir hoffen alle heimlich darauf, unseren kleinen, quirligen Freund Claptrap wiederzusehen oder zumindest auf ein paar andere altbekannte Gesichter zu stoßen, die uns das chaotische Abenteuer noch bunter machen.

Borderlands 4 erscheint weltweit am 12. September 2025 für die PlayStation 5, Xbox Series X|S, und dem PC via Steam und Epic Games Store. Das Spiel erscheint außerdem am 03. Oktober 2025 für die Nintendo Switch 2. Vorbestellungen für alle Plattformen sind jetzt verfügbar.

Hey, ich bin Pascal - 27 Jahre alt und Gründer von Hinsusta. Ich bin für alle Bereiche auf der Webseite zuständig. Mein Schwerpunkt liegt allerdings auf Reviews und News rund um das Thema Current-Gen.