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[Preview] MIO: Memories in Orbit

Mit MIO: Memories in Orbit erscheint 2.5D-Action-Adventure mit Metroidvania-Elementen, das endlich im Jahr 2025 für PC und Konsolen erscheint. Entwickelt vom französischen Studio Douze Dixièmes und veröffentlicht von Focus Entertainment, entführt uns das Spiel auf eine mysteriöse Raumstation namens The Vessel. Wir konnten im Rahmen einer Preview bereits in die wunderschöne Welt eintauchen und berichten euch ohne Spoiler, was euch erwartet.

Bereits auf der Gamescom 2024 konnte ich einen ersten, wenn auch kurzen Eindruck von MIO: Memories in Orbit gewinnen. Leider ließ mein vollgepackter Terminkalender damals kaum Raum, tiefer in das Spiel einzutauchen, was mich als Fan des Genres umso mehr enttäuschte. Die wenigen Szenen, die ich sah, machten jedoch deutlich, wie viel Potenzial in dem Titel steckt. Umso größer war nun die Freude, endlich die Gelegenheit zu haben, das Abenteuer in Ruhe von zu Hause aus zu erleben.

In MIO: Memories in Orbit schlüpfen wir in die Rolle von MIO, einem hochentwickelten Androiden, der sich auf eine mitreißende Reise durch ein gigantisches Raumschiff, das sogenannte Gefäß – begibt. Ziel der Reise ist es, die eigene Vergangenheit zu entschlüsseln, die Kontrolle über die Station zurückzuerlangen und den fortschreitenden Zerfall der Erinnerungen aufzuhalten. Da unsere Spielzeit im aktuellen Test begrenzt war, werden wir auf die Handlung im finalen Review noch ausführlicher eingehen. Eines lässt sich aber schon jetzt sagen: MIO: Memories in Orbit überzeugt von Beginn an mit seinem atmosphärischen Setting und einer faszinierenden Spielwelt, die Lust auf mehr macht!

Ein Spielbares Kunstwerk

MIO: Memories in Orbit überzeugt mit einer detailverliebten 2.5D-Grafik, die durch handgezeichnete Animationen und ein markantes futuristisches Artdesign besticht. Optisch erinnert das Spiel an Titel wie Ori and the Blind Forest, Hollow Knight oder Dead Cells, und hebt sich doch durch seinen ganz eigenen Stil ab. Jeder einzelne gezeichnete Strich ist sichtbar und verleiht der Spielwelt die Anmutung eines lebendigen Kunstwerks. Es ist, als würde man sich durch ein interaktives Gemälde bewegen. Doch MIO punktet nicht nur visuell. Die dichte Atmosphäre, gepaart mit einer tiefgründigen, emotional aufgeladenen Erzählweise, verleiht dem Spiel eine außergewöhnliche erzählerische Tiefe, die über die Grenzen des Genres hinausreicht. Es ist diese Kombination aus Ästhetik, Stimmung und Storytelling, die MIO: Memories in Orbit zu einem einzigartigen Erlebnis macht und es klar von anderen Genrevertretern abhebt.

All die wundervolle Ästhetik lernen wir auf spielerische Weise kennen. Wie für das Metroidvania-Genre typisch, entführt uns das Spiel auf ein nicht-lineares Abenteuer, bei dem das Erkunden klar im Mittelpunkt steht. Wie groß die Karte am Ende tatsächlich sein wird, bleibt zwar noch abzuwarten, doch erste Eindrücke und die angekündigte Spielzeit von rund 25 bis 40 Stunden lassen auf ein umfangreiches Erlebnis schließen.

In der kunstvoll gestalteten Welt bewegen wir uns genretypisch durch fordernde Plattforming-Passagen, die abwechslungsreich designt sind und uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Neben kleineren Rätseln treffen wir auch regelmäßig auf Gegner, die unser Geschick im Kampf fordern. Damit vereint MIO: Memories in Orbit nicht nur visuelle Finesse und eine beeindruckende Atmosphäre, sondern bringt auch eine gute Portion Action mit, was das Spielerlebnis angenehm dynamisch und vielschichtig macht.

Auch das Kampfsystem weiß zu überzeugen, denn MIO kann sich gegen feindliche Androiden zur Wehr setzen und das auf eine charmant eigenwillige Art. Zwar ist das Grundgerüst der Kämpfe eher simpel gehalten, doch die liebevoll gestalteten Animationen verleihen jedem Schlag mit MIOs haarähnlicher Waffe eine spürbare Wucht. Es fühlt sich kraftvoll und präzise an- Ein Zeichen dafür, wie viel Feinschliff in den Details steckt. Hier zeigt sich die Handschrift des französischen Studios Douze Dixièmes besonders deutlich.

Alles wirkt stimmig, durchdacht und mit spürbarer Hingabe umgesetzt. Auch wenn im frühen Spielverlauf noch kaum Modifikationen oder Fähigkeiten freigeschaltet waren, lässt sich bereits erahnen, dass das Kampfsystem im Laufe des Abenteuers an Tiefe gewinnen wird. Es ist gut möglich, dass uns noch zahlreiche zusätzliche Funktionen erwarten, die für langfristige Abwechslung sorgen. Ein besonderes Highlight war bereits der erste Bosskampf, der nicht nur fordernd war, sondern auch enorm viel Spaß gemacht hat. Ein gelungener Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte.

Fazit

MIO: Memories in Orbit hinterlässt in der Preview bereits einen durchweg positiven Eindruck und könnte sich durchaus als Geheimtipp unter den kommenden Metroidvania-Titeln etablieren. Zwar ist es für ein endgültiges Urteil noch zu früh, schließlich erscheint das Spiel erst im Laufe des Jahres doch das, was wir bisher erleben durften, macht definitiv Lust auf mehr. Optisch und atmosphärisch setzt MIO bereits jetzt starke Akzente, und auch spielerisch zeigt sich viel Potenzial. Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich das Spiel in seiner finalen Fassung entwickeln wird. Doch wir sind optimistisch, dass Douze Dixièmes hier ein besonderes Erlebnis gelingt. Die Preview hat uns jedenfalls viel Spaß gemacht. Nun bleibt nur noch die Frage: Wann dürfen wir endlich das vollständige Abenteuer erleben …

MIO: Memories In Orbit erscheint voraussichtlich für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series S|X, Nintendo Switch und PC. Die Demo ist auf Steam und im Microsoft Store erhältlich und kann ab sofort gespielt werden. Hier kann das Spiel auf die Wishlist gesetzt werden: https://www.focus-entmt.com/en/games/mio-memories-in-orbit   Mit dem Focus Together-Konto können exklusive Belohnungen verdient werden. Mitglieder erhalten dazu alle Informationen zur Community und der Entwicklung von MIO: Memories In Orbit. Den aktuellen Trailer gibt es hier:

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Hey, ich bin Pascal - 27 Jahre alt und Gründer von Hinsusta. Ich bin für alle Bereiche auf der Webseite zuständig. Mein Schwerpunkt liegt allerdings auf Reviews und News rund um das Thema Current-Gen.