The Incident at Galley House

Blut, Diebstähle und eine Menge Fragezeichen!

Das Entwicklerstudio Evil Trout Inc. hat mich mit einem spannenden Kriminalfall zurückgelassen, den es aufzulösen gilt! In The Incident at Galley House werde ich vor die Puzzleteile eines jahrzehntealten Mysteriums gesetzt. Am Sonntag, den 7. März 1936, entdeckten Anwohner im vermeintlich unbewohnten Galley House die blutigen Spuren eines schrecklichen Ereignisses. Die Polizei stand damals vor einem Rätsel, doch viele Jahre später liegt es nun an mir, diesen Cold Case zu lösen. Ausgerüstet mit einer seltsamen Maschine, die die Echos der Vergangenheit aufspürt, finde ich mich in der schrecklichen Tatnacht wieder. Ohne logisches Denken und absolute Aufmerksamkeit ist man in diesem Gebäude völlig aufgeschmissen.

Echos aus der Vergangenheit und schaurige Atmosphäre

The Incident at Galley House basiert auf dem textbasierten Browserspiel Type Help, wurde jedoch umfassend überarbeitet und als Remaster neu aufgelegt, was deutlich spürbar ist. Das Spiel bietet eine sehr passende, dichte und düstere Atmosphäre. Visuell setzen die Entwickler auf illustrierte 2D-Hintergründe, die im Kontrast zu den schattenhaften Silhouetten den Mystery-Look gut einfangen. Die Dialoge sind super gestaltet, verständlich geschrieben und bringen die Story packend voran.

Rauchender Kopf

Das Gameplay verlangt einem wirklich alles ab und nutzt zur Navigation ein mysteriöses 3D Interface. Hier ist echtes Um-die-Ecke-Denken gefragt: Es müssen Personen anhand von nur wenigen, bruchstückhaften Informationen richtig zuordnen. Über die Dialoge gilt es haargenau zu rekonstruieren, wer sich wann in welchem Raum des Galley House aufgehalten hat. Schließlich müssen auch Morde aufgeklärt werden.

Die Rätsel sind extrem knackig und fordernd. An manchen Punkten fühlt man sich regelrecht überfordert, da man wirklich jedes noch so kleine Detail durchgehen, analysieren und nachlesen muss. Zugegeben, Teils habe ich pausiert und habe hin und wieder auch kurz die Lust am Spiel verloren. Aber die Story hat mich gleichzeitig so gepackt, dass ich unbedingt weiterspielen und es einfach lösen wollte! Falls man doch mal komplett feststeckt, helfen einem zum Glück die fairen Tipps aus der Patsche, damit man den roten Faden nicht völlig verliert.

Fazit

Ich hatte eine extrem packende, wenn auch nervenaufreibende Zeit beim Lösen des Falls rund um das Galley House. An manchen Stellen braucht es eine gehörige Portion Geduld und die Bereitschaft, sich bis ins kleinste Detail durch die Texte zu fuchsen. Wer aber kein Problem mit rauchenden Köpfen hat, wird mit einem großartigen Logikrätsel und einer dichten Detektiv-Atmosphäre belohnt.

Fazit
Ich hatte eine extrem packende, wenn auch nervenaufreibende Zeit beim Lösen des Falls rund um das Galley House. An manchen Stellen braucht es eine gehörige Portion Geduld und die Bereitschaft, sich bis ins kleinste Detail durch die Texte zu fuchsen. Wer aber kein Problem mit rauchenden Köpfen hat, wird mit einem großartigen Logikrätsel und einer dichten Detektiv-Atmosphäre belohnt.
Positiv
Die Dialoge sind super gestaltet, verständlich und packend geschrieben
Sehr schöne illustrierte Hintergründe treffen genau den richtigen Mystery-Look
Tolle Soundkulisse und eine professionelle Sprachausgabe
Extrem knifflige Deduktions-Rätsel, die viel logisches Denken abverlangen
Hilfreiches und faires Tipp-System für den absoluten Notfall
Negativ
Hoher Überforderungsfaktor an manchen Stellen, der einen zum Pausieren zwingt
Der Zwang, alles bis ins letzte Detail nachlesen zu müssen, kann phasenweise frustrieren und den Spielfluss bremsen
7
Gut
Moin, ich bin Patricia und spiele gerne Horror und Simulations Games.